möchte ich denen sagen, die in Gruppen von 8 bis 10 Personen unter Einsatz von ein paar Kindern in die Kleiderläden des Kinderschutzbundes kommen – um zu stehlen: zuletzt sogar die Tasche mit Geld und Papieren einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin. Und diese Tasche lag eindeutig nicht im Verkaufsbereich.
Wie so etwas abläuft, brauche ich nicht zu beschreiben und will es auch nicht. Aber ich möchte an dieser Stelle unmissverständlich sagen, dass ich es erbärmlich finde. Alle, die in unseren Kleiderläden arbeiten, setzen dort ohne Entgelt ihre Freizeit und ihre Arbeitskraft ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung unserer Arbeit für die Duisburger Kinder. Denn diesen – und nur diesen – kommt der Erlös aus den gespendeten Sachen zugute.
Wer in unseren Kleiderläden Waren stiehlt, bestiehlt die Duisburger Kinder! Und zwar gerade die bedürftigen, denn ihnen gilt unsere Arbeit.
Wer unsere Mitarbeiter bestiehlt, bestiehlt Menschen, die regelmäßig Hilfe leisten für diese Kinder.
Mich persönlich beunruhigt noch etwas anderes:
Ohne Ehrlichkeit kann es kein Vertrauen zwischen Menschen geben und wir verlieren die Basis für unser Miteinander als Gesellschaft.
Dürfen wir das zulassen? Jede Spende, die wir erhalten, bedeutet Vertrauen in uns.
GT