Kinderschutzbund Duisburg

Sexuelle Übergriffe – noch von Interesse?

„Serie sexueller Übergriffe in einer Castingagentur; 6jähriges Mädchen bei sexuellem Missbrauch ums Leben gekommen . . „. . . . Mögen es die Menschen überhaupt noch lesen, es hören, sich noch empören? Oder ist die Gesellschaft etwa des Themas müde?

Wir dürfen des Themas nicht müde werden, niemals. Die ständige Wiederholung darf uns nicht abstumpfen. Im Gegenteil: sie muss uns aufrütteln, uns beschämen, zeigt sie doch, dass wir unsere Kinder immer noch nicht ausreichend zu schützen vermögen. Hinter jeder Wiederholung steht ein Schicksal und jedes missbrauchte Kind hat nur dieses eine Leben. Der Kinderschutzbund begegnet diesem Leid jeden Tag und erlebt immer wieder, dass bei uns viel zu viele Kinder nach wie vor im Verborgenen betroffenen sind.

Wir lesen in der Zeitung, dass die Menschen in anderen Ländern sich empören über die wiederholten Übergriffe auf Kinder. Wie sieht es mit der öffentlichen Empörung bei uns aus?

Niemand kann heute mehr sagen, er habe nicht gewusst, dass sexuelle Übergriffe auch in unserer zivilisierten Gesellschaft eine reale Gefahr für unsere Kinder darstellen. Präventionsarbeit mit Kindern wie mit pädagogischem Personal ist dringend erforderlich. Aber wie immer stellt sich die Frage:

Wer soll das bezahlen?

GT

Kugelrund & Klitzeklein: 15.05. 9:30-11:00 Tauschaktion-Babykleidung und Zubehör

Wo: Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes, Adlerstr. 57 in Wanheimerort

Kontakt: Frau Tanja Becker, dienstags und mittwochs unter 0203-353522 oder unter geschaeftsstelle@kinderschutzbund-duisburg.de

Unser Projekt “Kugelrund & Klitzeklein” startet neu!

 

Kugelrund und Klitzeklein – neue Projektleiterin 

Gemeinsam frühstücken, spielen und singen mit den Kleinen, sich austauschen mit anderen jungen Müttern, mit wenig Geld Schönes und Nützliches für Mutter und Kind selber machen, fachkundigen Rat finden und liebevolle Unterstützung bei allen Fragen rund ums Kind:

Junge Mütter und ihre U2- Sprösslinge sowie werdende Mütter und natürlich auch alle Väter sind herzlich eingeladen zum wöchentlichen Müttertreff im Kinderschutzbund. Die neue Projektleiterin Tanja Becker, selbst Mutter von 3 einfallsreichen Kleinen, hat viele gute Ideen und freut sich auf alle, die kommen.

Starten werden wir mit einer Tauschbörse für alles, was Baby/Kind nützt oder erfreut am 15. Mai um 9:30 Uhr in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes.

Treffen mittwochs 9:30 – 11:00 Uhr in wöchentlichem Wechsel:

 a)     Kinderschutzbund, Adlerstr. 57, 47055 Duisburg  Wanheimerort

 b)     Mütterzentrum MütZe in Rheinhausen

 Das gesamte Programm finden Sie hier: Planung 1. Halbjahr 2013

Mitgliederbefragung zu unserem Magazin KSA

Unser Magazin KSA “Kinderschutz Aktuell” erhalten unsere Mitglieder viermal pro Jahr. Um die KSA den Bedürfnissen der Leserschaft anzupassen, wurde eine kleine, anonyme Befragung konzipiert. Ziel der Befragung ist es, zu erfahren, welche Aspekte der KSA interessant, wichtig und ggf. hilfreich sind und welche Teile bei den Lesern vielleicht auch weniger gut ankommen.

Wenn Sie dabei mitwirken möchten, die Zeitschrift KSA mit neu zu gestalten, können Sie an der Befragung unter folgendem Link teilnehmen: KSA

 

 

 

 

Drachenbootrennen am 16.06.

Wir starten als “Die duisenden Kinderschützer” beim diesjährigen Drachenbootrennen am 16.06. im Innenhafen. Kommen Sie und feuern Sie uns an!

Quote – Quote : Der Tanz um das goldene Kalb bei Tele 5

Kein anständiges Wort ist m.E. deutlich genug, um die Ungeheuerlichkeit dessen, was Fernsehmacher‘ sich ausdenken können, zu geißeln. Wir, die Ehrenamtler und Mitarbeiter des Kinderschutzbundes; setzen unsere ganze Kraft dafür ein, dass Mädchen in Duisburg vor sexuellen Übergriffen geschützt werden und schnell kompetente Hilfe bekommen, wenn sie dennoch diese traumatisierende Erfahrung machen mussten.

Und eine Fernsehsendung – „Gameshow für die ganze Familie!“ – verhöhnt derweil alle, denen die Würde und das Wohl von Mädchen und Frauen am Herzen liegen ebenso wie alle Opfer von sexuellem Missbrauch.

Zur ‚Unterhaltung‘ des Fernsehpublikums bieten Männer ‚ihre‘ Frauen anderen Männern ‚zur sexuellen Benutzung‘ an.

So suggeriert man seinem Publikum, das sich bequem im Sessel zur abendlichen Erbauung zurücklehnen darf, Mädchen und Frauen – egal ob Freundin, Ehefrau, Schwester oder Mutter – seien ‚Verfügungsmasse‘ für Männer, benutzbar nach Belieben.

Bitte zugreifen!! 

Wie definiert wohl jemand Moral und Verantwortung, der eine solche Sendung produziert oder auch der, der sich dabei amüsiert? Was denken Väter, Ehemänner, Söhne, Brüder?
Der Produzent braucht – nach eigener Aussage – Quote, braucht Geld. Andere
führten Hunde aus, er mache Sendungen, auch solche, er mache seinen Job.

Wohl den Hunden, die man ihm nicht anvertraut und wehe einer kranken Gesellschaft, die so etwas toleriert!

Aber nein – das Ganze ist ja nur eine Satire! Ansehen und nicht sich so grundlos empören!

Titel senden Botschaften und in diesem Fall heißt die Botschaft an keiner Stelle: „Satire“. Dies bei einem so sensiblen Thema, das auch heute noch das Leid unzähliger Frauen und Mädchen impliziert, ist ein Preis, den wir nicht als Quotenmanagement akzeptieren dürfen.

GT

 

Fachberatungsstelle

Fachberatungsstelle Kinderschutzbund

Fachberatungsstelle Kinderschutzbund

Die Fachberatungsstelle für von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen und Jungen ist Anlaufstelle für alle Kinder, die sexuelle Übergriffe erlitten haben, oder bei denen die Vermutung auf sexuellen Missbrauch besteht.

Diagnostik bei sexualisierter Gewalt an Kindern                                                                          

Bei der Diagnostik steht im Mittelpunkt herauszufinden, ob bei einer Vermutung sexueller Übergriffe auf ein Kind ein realer sexueller Missbrauch stattgefunden hat.

In diesem Sinn kann der Begriff Diagnostik treffender mit dem Wort “Klärungsprozess” wiedergegeben werden. Dieser Klärungsprozess beschränkt sich nicht nur auf die Frage, ob das Kind sexuell missbraucht wurde, sondern bezieht auch die Prüfung aller anderen Möglichkeiten mit ein, warum das Kind auffällig geworden ist oder entsprechende Äußerungen getan hat.

Zu dem Klärungsprozess gehört es auch, sich ein umfassendes Bild von der Gesamtsituation des Kindes und seiner sozialen Umgebung zu machen.

Diese Abklärung erfolgt idealerweise im Rahmen einer spieltherapeutischen Diagnostik mit dem Ziel, das Kind vor weiteren Übergriffen zu schützen.

Beratung und Therapie
Um die Auswirkungen der psychischen Verletzungen durch Gewalt, insbesondere sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen auffangen zu können, bieten wir ein differenziertes Angebot:

  • offene, niedrig schwellige, altersdifferenzierte Kontakt- und Beratungsangebote für Mädchen und  Jungen
  • Beratung und Therapie zur Aufarbeitung der sexuellen Übergriffe, evtl. auch  Aufarbeitung der Trennung vom Elternhaus sowie Vermittlung von ergänzenden pädagogischen Angeboten
  • Prozessbegleitung, d.h. Unterstützung und Begleitung bei notwendigen polizeilichen und richterlichen Anhörungen
  • Elternberatung zur Stützung ihrer Kinder nach Aufdeckung sexueller Gewalt
  • Beratung von Bezugspersonen und  Familienangehörigen
  • Beratung von ErzieherInnen,  LehrerInnen und außerfamiliären Bezugspersonen zur persönlichen Begleitung und Unterstützung bei vermutetem sexuellen Missbrauch
  • Team-, Fall- sowie Fachberatung und Fortbildung für MultiplikatorInnen
  • Mitarbeit bei der Durchführung des Hilfeplanverfahrens gemäss § 36 KJHG

Sexueller Missbrauch bedeutet für ein Kind die Erfahrung von Ohnmacht und Demütigung, bedeutet Desorientierung und Verunsicherung sozialer Bindungen. Hinzu kommen ein oft mit Drohungen verbundenes Geheimhaltegebot sowie Loyalitätskonflikte, die dem spontanen Wunsch des Kindes nach Offenbarung und Hilfe entgegenstehen. Die daraus hervorgehenden Konfliktspannungen sind Ursachen für die Folgeschäden.

Priorität bei allen Maßnahmen hat immer der Schutz des Kindes. Es gilt, das Kind vor weiteren Übergriffen und vor sekundären Traumatisierungen als Folge unangemessener Intervention zu schützen.

Zuständige Stelle beim Jugendamt: http://www.duisburg.de/vv/produkte/DL_Amt51/102010100000096283.php

Jim Knopf, das süße Negerbaby auf Lummerland – eine Bildungschance für unsere Kinder

Verschwinden sie jetzt aus unseren Kinderbüchern: das kleine Negerkind, das Lukas, der Lokomotivführer aus dem Paket holt und auch der exotische Negerkönig, Vater der mit einer blühenden Phantasie begabten Pippi Langstrumpf?

Generationen von Kindern lieben sie, aber Kinderbücher sollen fortan keine Begriffe mehr enthalten, die – da politisch belastet – andere Menschen verletzen könnten. Das klingt zunächst plausibel und rücksichtsvoll, aber ich bezweifle, dass es wirklich der Königsweg ist.

Sicher ist: Kinderbücher sind Multiplikatoren für Wertungen und wir dürfen und wollen ja auch niemanden verletzen. Aber sicher ist auch: unsere Kinder müssen lernen, was z.B. Menschen mit schwarzer Hautfarbe verletzen kann und warum das so ist.
Und das möglichst früh.

Dazu müssen wir mit ihnen darüber sprechen. Wir müssen ihrem kindlichen Denken einsichtig machen, wie solche negativen Wertungen entstanden sind und wie dumm sie sind. Vor allem müssen Kinder begreifen, dass diese Worte erst durch Menschen mit Wertungen unterlegt worden sind.´

Kann es für Kinder ein überzeugenderes Beispiel und für Eltern einen besseren Gesprächseinstieg geben als den liebenswerten Jim Knopf?

Er könnte helfen, den Grundstein dafür zu legen, dass unsere  Kinder lernen, kritisch mit Wertungen umzugehen.

Ein erläuterndes Vorwort oder entsprechende Fußnoten könnten  Eltern und Erzieher dabei unterstützen, diese Chance für die Werteerziehung ihrer Kinder zu nutzen. Mit einem Streichen der Begriffe hingegen ginge dieser unbefangene Ansatz für ein aufklärendes Gespräch verloren.

Nur sehr kleine Kinder dürfen sich die Augen zu halten und glauben, sie seien nicht mehr da.

GT

Starke Eltern – Starke Kinder 1. Hj. 2013

angebote2013_1.Hj

Kinderrechte – frohe Botschaft?

Endlich scheint die Politik es zu begreifen: Kinder haben eigenständige Rechte in unserer Gesellschaft – nur können sie sie nicht selbst einfordern.

Die grundsätzliche Botschaft unserer Gesellschaft zum Thema Kinder heißt schon viel zu lange: „Kinder sind ein Problem“: Armutsrisiko, Leistungsverweigerung, Verhaltensauffälligkeiten, Gewalttätigkeit. Positive Botschaften sind dagegen selten: wir sind gerührt bei Spendenläufen oder beim Weihnachtsliedersingen. Insgesamt jedoch möchten wir durch Kinder bitte nicht behelligt werden.

Dabei sind Kinder selbst die positive Botschaft unserer Gesellschaft, wir müssen es nur wahrnehmen. Mit Kindern tragen wir Liebe und Zärtlichkeit zu den Menschen und erfahren die Freude an der Entdeckung der Welt – wenn wir es denn zulassen.“

„Selbstverwirklichung“ scheint das Zauberwort unserer Zeit und wir müssen fragen, ob in unserer Definition von Selbstverwirklichung Kinder überhaupt noch vorkommen – vorkommen dürfen? ADHS, Übergewicht, psychische Erkrankungen, Gewalttätigkeit sind Signale, die unsere Kinder senden. Wir investieren viel Geld, um die Symptome zu kurieren, aber die Botschaft hören wir nicht.

Diese Gesellschaft braucht vor allem jemanden, der das Kind politisch kritisch betrachtet als Schnittstelle einer Vielzahl gesetzlicher Regelungen, die alle Ressort spezifische Zielsetzungen verfolgen, von denen das Kind jedoch immer „mit“ betroffen ist.

Die Summe ist immer etwas anderes als das Ganze.

Es ist wahrlich keine Errungenschaft, wenn eine Gesellschaft, die 1992 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen beigetreten ist, 2012 – also 20 Jahre später – auf die Idee kommt, sie brauche einen Kinderbeauftragten.

Bereits vor 20 Jahren haben wir uns verpflichtet, das Wohl des Kindes immer als einen vorrangigen Gesichtspunkt zu betrachten.

Höchste Eile ist geboten!

GT

 

 

Kinderrechte – Frohe Botschaft? . . . . . . . . .

Endlich scheint die Politik es zu begreifen: Kinder haben eigenständige
Rechte in unserer Gesellschaft –
nur können sie sie nicht selbst einfordern.

Die grundsätzliche Botschaft unserer Gesellschaft zum Thema Kinder ist schon viel zu lange: „Kinder sind ein Problem“: Armutsrisiko, Leistungsverweigerung, Verhaltensauffälligkeiten, Gewalttätigkeit. Positive Botschaften sind dagegen selten: wir sind gerührt bei Spendenläufen oder beim Weihnachtsliedersingen. Insgesamt jedoch möchten wir durch Kinder bitte nicht behelligt werden.

Dabei sind Kinder selbst die positive Botschaft unserer Gesellschaft, wir müssen es nur wahrnehmen. Mit Kindern tragen wir Liebe und Zärtlichkeit zu den Menschen und erfahren die Freude an der Entdeckung der Welt – wenn wir es denn zulassen.“

„Selbstverwirklichung“ scheint das Zauberwort unserer Zeit und wir müssen fragen, ob in unserer Definition von Selbstverwirklichung Kinder überhaupt noch vorkommen – vorkommen dürfen? ADHS, Übergewicht, psychische Erkrankungen, Gewalttätigkeit sind Signale, die unsere Kinder senden. Wir investieren viel Geld, um die Symptome zu kurieren, aber die Botschaft hören wir nicht. Diese Gesellschaft braucht vor allem jemanden, der das Kind politisch kritisch betrachtet als Schnittstelle einer Vielzahl gesetzlicher Regelungen, die alle Ressort spezifische Zielsetzungen verfolgen, von denen das Kind jedoch immer „mit“ betroffen ist.Die Summe ist immer etwas anderes als das Ganze.

Es ist wahrlich keine Errungenschaft, wenn eine Gesellschaft, die 1992 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen beigetreten ist, 2012 – also 20 Jahre später – auf die Idee kommt, sie brauche einen Kinderbeauftragten. Bereits vor 20 Jahren haben wir uns verpflichtet, das Wohl des Kindes immer als einen vorrangigen Gesichtspunkt zu betrachten.

Höchste Eile ist geboten!

GT

 

“Wir essen uns fit” Aktionstag 04.10. 2012

Der 16.Oktober ist der Welternährungstag und zum 6. Mal  hieß es deshalb am Donnerstag vor den Herbstferien “Wir essen uns fit” beim großen Aktionstag des Kinderschutzbundes.

 Wir organisieren diesen Aktionstag zu gesunder Ernährung und Bewegung in Kooperation mit der Veranstaltungsagentur Unlimited und der Duisburger Sportjugend.

910 SchülerInnen bis Klasse 7  kamen mit ihren LehrerInnen, um zu kosten, zu lernen, zu raten, zu spielen, zu testen und zu üben – z.B. mit der ZID (ZahnärzteInitiativeDuisburg) am Zahnputzbrunnen, wie man richtig seine Zähne putzt oder mit Jörg Conradi beim Ernährungsquiz auf der Bühne, wie gut das Wissen über gesunde Ernährung ist oder an der Torwand des Kinderschutzbundes, wie treffsicher die Beine sind.

Über Kopf und alle Sinne vermittelte dieser Vormittag wieder die Botschaft:

Gesundes Essen schmeckt und Bewegung macht Spaß!

TARGOBANK Run 2012 – 10.000 € für unsere Kinder

TARGOBANK Run 2012  -  das hieß: mehr als 5.000 Läufer, mehr als 10.000 Beine und im Ergebnis: 10.000 € für die Arbeit des Kinderschutzbundes.

Wir haben es der Targobank und den flotten LäuferInnen zu danken, dass wir die Arbeit in der sozial-integrativen Spielgruppe in das Jahr 2013 hinein weiter planen können. Die Spende aus dem Unternehmensmarathon ist für diese wichtige Arbeit unter dem neuen Leiter Reinhard Weinem wie das solide Rettungsboot in den unruhigen Wassern öffentlicher Refinanzierungsmöglichkeiten bezw. oft -nichtmöglichkeiten.

Pädagogische Arbeit braucht Ruhe, Kontinuität und personelle Stabilität, besonders angesichts schwieriger sozialer Rahmenbedingungen. Unsere Kinder haben Glück: die LäuferInnen liefen zwar nicht um ihr Leben, wohl aber für ein froheres Leben unserer Kinder.

DANKE!

 

12qm = 1 U3-Kind = 3 Freilandhähnchen . . .

12qm Freifläche für 1 U3-Kind oder 3 Freilandhähnchen  -  na immerhin!

Da haben wir sie nun, die Prioritäten unserer Gesellschaft:

                          Quantität vor Qualität!

Ein Kleinkind in der U3 Betreuung darf so viel Freifläche beanspruchen wie 3 Freilandhähnchen in ihrem Freilandleben. Und es darf mit 14 anderen Kleinsten und Kleinen in einer Gruppe sein. Das heißt:

viele Kinder, viel Lärm, viel Bewegung und  - wenig Raum. Richtig kindgemäß!

Unsere Kinder sollen schließlich von klein auf die Notwendigkeiten unserer Gesellschaft verinnerlichen:

- sie dürfen sich nicht so viel bewegen wollen, denn unsere Städte lassen für Kinder wenig Raum.

- sie müssen lernen, mit viel Lautstärke zu leben, denn wir werden überall zwangsbeschallt bis zum Hörschaden.

- sie müssen lernen, die Ellenbogen zu gebrauchen, denn Gewalt gehört zunehmend zu unserem Alltag.

- sie müssen lernen, mit wenig Augen- und zärtlichem Körperkontakt auszukommen, denn Familie findet sehr oft nur noch stundenweise statt.

Warum nur beklagen wir dann heute schon bei den Größeren, was wir die Kleinen doch lehren?

- Wir legen Bewegungsprogramme auf, weil die Kinder zu immobil sind

- wir wundern uns über die vielen Hörschäden und Aufmerksamkeitsdefizite

-  wir bieten Deeskalationstraining an, weil viele Kinder mit ihrenAggressionen nicht mehr umgehen können.

- wir sind entsetzt über den großen Mangel an Empathie und Mitgefühl.

Der Bundespräsident sagte in seiner Ansprache zum Bürgerfest am 08.09.12 in Berlin:

Jedes Kind soll von Anfang an die besten Möglichkeiten für seine Entwicklung haben!

GT

 

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Ferienfreuden – Ferienfrust

 

„ . . . keine Kinder unter 12 Jahren. Hunde erlaubt . . „ kann man heute hin und wieder lesen, wenn 4 oder 5 Sterne Hotels um Gäste werben. Sicher werden die Leser eine derartige Qualitätsbeschreibung sehr unterschiedlich aufnehmen.

Mir persönlich geht allerdings so mancherlei durch den Kopf und bleibt mir quer stecken:

Wir leben in einem Land, das in allen Lebensfeldern sehr darauf bedacht ist, keine Form von Diskriminierung zu dulden. Man frage nur Vermieter oder Personalchefs oder man denke an Wortungetüme wie z.B. „EhrenamtlerInnen“ Aber in eben diesem Land können offenbar Kinder unter 12 Jahren ungestraft öffentlich diskriminiert werden! Denn was anderes als Diskriminierung ist so eine Ausgrenzung, die auch noch ganz locker als „Vorzug“ dargestellt wird?

Was würde wohl passieren – frage ich mich -, wenn in der Anzeige stattdessen stünde: „keine Personen über 70Jahre / keine Dunkelhäutigen / keine Muslime / keine Osteuropäer . . . . . ? Hunde erlaubt . . „?

Kinder unter 12 Jahren können sich nicht wehren, sich nicht organisieren, nicht demonstrieren für ihre Rechte. Niemand darf das Recht haben, der Gesellschaft zu suggerieren, die „schönsten Wochen“ des Jahres seien erst richtig schön fern von Kindern. Diese Menschen, die sich heute „in Ruhe“ erholen sollen oder wollen, werden im Alter auf die Pflege durch eben diese inzwischen „groß“ gewordenen Kinder angewiesen sein – mit allem, was dazu gehört!

Ein ganzes Jahrzehnt herrlicher Ferien haben wir – meine Kinder damals unter 12 J. – in einem kinderfreundlichen Hotel in den Niederlanden verbracht. Jung und Alt, niederländisch und deutsch haben wunderbare Wochen unter einem Dach verlebt und sich jedes Jahr aufs Neue verabredet. Für meine Kinder ist es zum Inbegriff von Urlaub geworden und mein ältester Sohn wollte mit seiner Familie ( Kinder 4J / 2J.) in guter Erinnerung in „unser altes Hotel.“

Aber:  Besitzerwechsel und . . . . „Kinder unter 8 Jahren nehmen mit ihren Eltern das Essen nicht im Speisesaal ein, sondern . . . . . . . . . . „

 Vielleicht sollten wir ja daran arbeiten, dass unsere Kinder erst mit 8 oder 12 Jahren geboren werden. Auf jeden Fall aber sollten wir

den Anfängen wehren!

GT

Nur gemeinsam können wir etwas bewegen

Zwei wichtige und zuverlässige Förderer der Arbeit des Kinderschutzbundes Duisburg

 Hans Weber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rhein-Ruhr

und

Claus-Robert Witte, Vorstand der Sparkasse Duisburg

 haben sich in den Ruhestand verabschiedet. Sie sind nicht gegangen, ohne bei dieser Gelegenheit ihren Gästen noch einmal die Sache der Kinder ans Herz zu legen. Beide Herren haben auf Geschenke verzichtet zugunsten einer Spende. Hans Weber hat drei Einrichtungen bedacht, dem Kinderschutzbund Duisburg sind dabei 7.500 € zugeflossen. Claus-Robert Witte hat die ganze Summe von 16.000 € der Fachberatungsstelle zugewendet.

Damit können in Duisburg Mädchen, die sexuelle Übergriffe erlitten haben, bis ins kommende Jahr hinein auf Hilfe beim Kinderschutzbund rechnen – so lange das Geld eben reicht.

Bürgerschaftliches Engagement ist heute so nötig wie nie zuvor und nie zuvor gab es so viele Menschen, die bereit und auch in der Lage waren, sich zu engagieren.

Doch ehrenamtliche Arbeit allein löst noch keine Probleme. Sie muss organisiert werden und begleitet; Ehrenamtler müssen beraten, fortgebildet und manchmal auch aufgefangen werden. Je fachspezifischer die Arbeit wird, desto höhere fachliche Kompetenz ist erforderlich.

Und so passiert es oft, dass ein ehrenamtlicher Vorstand, ob er es will oder nicht, sich in der Rolle des Arbeitgebers wieder findet – und das kostet regelmäßig Geld.

Da, wo hohe Fachlichkeit gefordert ist wie zum Beispiel bei der Arbeit unserer Fachberatungsstelle, dürfen nur fachlich hoch qualifizierte Kräfte arbeiten. Alles Andere wäre Dilettantismus und unverantwortlich. Aber die Finanzierung der Fachkompetenz gehorcht leider dem Prinzip Hoffnung. Daher

 

danken wir                  Hans Weber und seiner Gattin Uschi sowie

                                    Claus-Robert Witte und seiner Gattin Ulla

sehr herzlich dafür, dass sie diese Problematik nicht nur gesehen, sondern auch immer wieder so tatkräftig geholfen haben.

Wir werden sie vermissen und hoffen, dass sie den Kinderschutzbund nicht vergessen!

Quantität statt Qualität? Soll das die Lösung sein?

In der gegenwärtigen Diskussion um die schnellstmögliche Verfügbarkeit von mehr als 14000 fehlenden Erzieherinnen und Erziehern müssen wir uns klar werden über unsere Prioritäten. Sicher wird niemand bestreiten wollen, dass der Ausbau eines differenzierten Betreuungsangebotes dringend erforderlich ist. Viele Menschen, besonders allein Erziehende, sind existentiell auf Kinderbetreuung angewiesen. Ihre Kinder aber brauchen nicht nur Betreuung, sie brauchen vor allem stabile Beziehungen und bestmögliche Förderung.

Das Gesetz verspricht:   Eltern bekommen 2013 einen Rechtsanspruch    auf einen Kita-Platz

Das Grundgesetz garantiert:   jeder, also auch das Kind, hat einen                              Rechtsanspruch auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit

Daraus kann nur folgen:  der Kita-Platz, den das Kind durch den gesetzlichen Anspruch seiner Eltern erhält, muss bestimmten Qualitätsanforderungen genügen, damit das grundgesetzlich garantierte Recht des Kindes gewährleistet ist. An diesem kann und darf es keine Abstriche geben, auch nicht aus Nützlichkeitserwägungen.

Im Hinblick auf Ausstattung und pädagogisches Personal muss dieser Platz also so gestaltet sein, dass er optimale Möglichkeiten für die motorische, psychische, sprachliche, intellektuelle und soziale Förderung und Entwicklung des Kindes bietet.

Der Begriff „Job“ klingt natürlich sehr modern, aber: die Arbeit mit Kindern, besonders die mit U3-Kindern, ist kein Job. Sie ist ein Beruf, und Beruf kommt von Berufung. Die Entscheidung für Kinder muss mit dem Herzen getroffen werden und darf nicht primär aus einer beruflichen Zwangslage kommen. Gerade das Kind im vor-sprachlichen Alter spürt sofort, wenn der, der sich ihm zuwendet, nicht aus vollem Herzen dabei ist, sondern eben „seinen Job macht“.

Ferner sind hohe Kompetenzen im fachlichen, didaktischen, methodischen, empathischen wie diagnostischen Bereich unverzichtbar.

Im Hinblick auf die große physische und psychische Belastung fängt beim Berufsanfänger i.d.R. die Jugend vieles auf, was die älteren ErzieherInnen durch Erfahrung zu meistern wissen.

Die Frage, wie ältere BerufsanfängerInnen mit all diesen Belastungen umgehen können, muss sehr nachdenklich stimmen?

Ohne die einzelnen Lösungsvorschläge hier diskutieren zu wollen, frage ich nur:

Sind wir wirklich bereit, im Zweifelsfall die Qualität der Quantität zu opfern, bei unseren Kindern einen Maßstab zu akzeptieren, den wir beim Kauf eines Autos, einer Waschmaschine, eines Fernseher empört zurückweisen würden?

Unsere Kinder sind das Wichtigste, das wir haben,

und so müssen wir sie auch behandeln!

 

GT

Dank an die Volksbank und die Duisburger Bürger

In unserer Fachberatungsstelle ist die Arbeit mit Jungen, die sexuelle Übergriffe erlitten haben, mit dem Ende des Monats Mai definitiv ausgelaufen. Damit müssen wir Abschied nehmen von einem Kapitel innovativer Arbeit des Kinderschutzbundes, die mehr als ein Jahrzehnt lang wegweisend war und es noch immer sein könnte, wenn das Geld nicht fehlen würde. Täglich erleiden nach wie vor viele Jungen sexuelle Übergriffe – auch in Duisburg. Der Kinderschutzbund kann ihnen nun nicht mehr helfen. Aber wir werden nicht ruhen, ihr Leid in das  öffentliche Bewusstsein zu tragen, Hilfe für sie anzumahnen.

Dass die Arbeit mit und für Mädchen jetzt für 1 Jahr finanziell gesichert ist, danken wir der Volksbank Rhein-Ruhr und vielen Duisburger Bürgern. Die Volksbank hat Ende Januar – mit großer Unterschützung durch die lokalen Medien – in einem spektakulären Spendenaufruf die Hilfe für unsere Mädchen zu ihrer Sache gemacht.

Sie hat viele Duisburger Bürger mit ins Boot holen können, weil diese wussten: die Volksbank spendet mit jedem Bürger mit, immer die gleiche Summe wie er oder sie – so lange, bis 1 Jahr Arbeit der Fachberatungsstelle gesichert ist. Von 3 € bis 1000 € oder mehr – jede Summe floss doppelt auf das Spendenkonto, und die Menschen gaben – jeder nach seinen Möglichkeiten. So wie viele Regentropfen den Bach zum munteren Gewässer machen, so haben viele – teils sehr kleine – Spenden, verdoppelt durch die Volksbank Stiftung, Sicherheit für die Fachberatungsstelle gebracht. Am Ende stand die stolze Summe von 80 542,67 €.

Wir danken allen Beteiligten, besonders der Volksbank Rhein-Ruhr, für diese tatkräftige Unterstützung, da unsere Kinder es nicht tun können. Sie macht uns Mut und ist uns Ansporn, mit aller Kraft weiter daran zu arbeiten, Hilfe für Kinder zu erreichen, die sexuelle Übergriffe erleiden mussten. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, uns dabei zu unterstützen. Niemand kann sicher sein, dass es nicht auch seine Kinder oder Enkelkinder treffen könnte. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen.

Wie war das doch mit den Wundern? Vielleicht gibt es sie ja doch . . . . . . .

Gewaltprävention – der Spagat im Kopf unserer Kinder

Gewaltprävention – der Spagat im Kopf unserer Kinder

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Groß hilft klein

Jeden Donnerstag warten 8 Kinder ungeduldig vor dem Eingang des Kinderschutzbundes. Manche sind schon viel zu früh gekommen. Die Kinder kommen von der Katholischen Grundschule Eschenstraße und freuen sich alle auf diesen Nachmittag. Weiterlesen →

Außerschulische Nachhilfe

Sie beginnt am Donnerstag, den 19.04.2012 um 14.30 Uhr in den Räumen des Kinderschutzbundes.

An der Aktion nehmen 6 Kinder des 3. Schuljahres der KGS Eschenstraße teil.

Erhalt der Fachberatungsstelle für Mädchen, die sexuelle Übergriffe erlitten haben

Zum Ende des Jahres 2011 mussten wir das Therapieangebot für Jungen aufgeben, da wir seine Finanzierung nicht mehr sicherstellen können. ‚Die Ausgaben dürfen die Einnahmen nicht übersteigen’, diesen Grundsatz der Haushaltsführung kennt jede(r) Hausfrau/-mann. Wenn man – wie wir – bei der Sicherung der Einahmen wie ein Roulettespieler auf das Rollen der Kugel an die richtige Stelle hoffen muss, muss man das Spektrum seines Angebotes besonders sorgfältig im Auge behalten.
Es bedrückt uns sehr, betroffenen Jungen, die bei uns 10 Jahre lang Hilfe gefunden haben, nun keine Hilfe mehr zukommen lassen zu können. Und all unsere Anstrengungen gelten seitdem der Sicherung der Fachberatungsstelle mit dem Therapieangebot für Mädchen, denen dort eine Therapeutin beratend und schützend zur Seite steht.

Wir haben in der Volksbank Rhein-Ruhr einen starken Helfer gefunden und hoffen, in den Duisburger Bürgern viele weitere Mitstreiter zu finden, mit denen gemeinsam wir die Hilfe für die betroffenen Mädchen in Duisburg für 2012 finanzieren können.
Die Volksbank Rhein-Ruhr verdoppelt jede Spende, die auf dem für diesen Zweck eingerichteten Spendenkonto
Konto    12 5663 0000
BLZ       350 603 86
eingeht, bis zu einer Spendenhöhe von insgesamt 35 000 €. Mit der so erreichbaren Summe von 70 000 € wäre das Therapieangebot für Mädchen für 2012 gesichert.

Gemeinsam können wir es schaffen!

Jeder Euro zählt doppelt und hilft mit, ein Mädchen einen Schritt weiter zu führen auf dem Weg der Hilfe – weg von Demütigung und Angst, hin zu Sicherheit und Geborgenheit.

“Bitte” und “Danke” …

„Bitte“ und „Danke“ …
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„Schämen Sie sich“ . . . .,

möchte ich denen sagen, die in Gruppen von 8 bis 10 Personen unter Einsatz von ein paar Kindern in die Kleiderläden des Kinderschutzbundes kommen – um zu stehlen: zuletzt sogar die Tasche mit Geld und Papieren einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin. Und diese Tasche lag eindeutig nicht im Verkaufsbereich.

Wie so etwas abläuft, brauche ich nicht zu beschreiben und will es auch nicht. Aber ich möchte an dieser Stelle unmissverständlich sagen, dass ich es erbärmlich finde. Alle, die in unseren Kleiderläden arbeiten, setzen dort ohne Entgelt ihre Freizeit und ihre Arbeitskraft ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung unserer Arbeit für die Duisburger Kinder. Denn diesen – und nur diesen – kommt der Erlös aus den gespendeten Sachen zugute.

Wer in unseren Kleiderläden Waren stiehlt, bestiehlt die Duisburger Kinder! Und zwar gerade die bedürftigen, denn ihnen gilt unsere Arbeit.
Wer unsere Mitarbeiter bestiehlt, bestiehlt Menschen, die regelmäßig Hilfe leisten für diese Kinder.

Mich persönlich beunruhigt noch etwas anderes:
Ohne Ehrlichkeit kann es kein Vertrauen zwischen Menschen geben und wir verlieren die Basis für unser Miteinander als Gesellschaft.
Dürfen wir das zulassen? Jede Spende, die wir erhalten, bedeutet Vertrauen in uns.

GT

Denk’ ich an Kinder,

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sozial-integrative Spielgruppen

Sozial-integrative Spielgruppen

Sozial-integrative Spielgruppen

Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 besteht eine neue sozial-integrative Spielgruppe an der KGS Eschenstraße in Hochfeld.
Die Kinder werden beim Werken und Spielen, bei Sport und Spaß angeleitet zu gewaltarmem Miteinander, das von Regeln und gegenseitigem Respekt getragen ist. Begleitend findet Elternarbeit in Form von Gesprächen und Workshops statt. Höhepunkt soll auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Freizeit sein. Die Betreuer/Innen erhalten in begleitenden Treffen Gelegenheit zu Erfahrungsaustausch und pädagogischer Weiterbildung. Weiterlesen →

Fortbildung und pädagogische Hilfestellung

Fortbildung und pädagogische Hilfestellung

Fortbildung und pädagogische Hilfestellung

Neben den bewährten Elternkursen ist eine Erweiterung des pädagogischen Fortbildungsangebotes im Aufbau. Neben dem auf 10 Wochen angelegten Elternkursangebot sollen andere, zeitlich begrenztere Formen der Fortbildung stehen:

  • der Elternpunkt als Eltern-Mut-mach-Nachmittag mit thematischem Schwerpunkt, vor allem für ehemalige ElternkursteilnehmerInnen gedacht
  • thematische Einzelveranstaltungen für alle Interessierten
  • Gesprächskreise für bestimmte Interessentengruppen z.B. allein erziehende Väter oder Großeltern von Kindern aus Trennungsfamilien.

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Elternkurse “Starke Eltern – Starke Kinder”©

Elternkurse "Starke Eltern – Starke Kinder"

Elternkurse "Starke Eltern – Starke Kinder"

In thematisch unterschiedlichen, z. T. auf einander aufbauenden Elternkursen können Eltern mehr Sicherheit in den vielen Fragen des Umgangs mit ihren Kindern erwerben. Die Kurse bieten Information, Reflexion, Austausch und praktische Übung unter kompetenter fachlicher Anleitung durch die engagierten ElternkursleiterInnen. Die Vertraulichkeit im Kreis mit anderen Eltern, die auch das Interesse am Leben mit ihren Kindern zum Kinderschutzbund geführt hat, erleichtert allen die Klärung der eigenen Position.

Grundkurs “Starke Eltern – Starke Kinder”©
Elternkurs Pubertät
Elternkurs Patchwork – Familien
Elternkurs “Starke Eltern-  Starke Kinder” speziell für Väter
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Elternpunkt

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WunschOmas/Opas

WunschOmas/Opas

WunschOmas/Opas

sind die liebenswerte Ergänzung der Kleinfamilie zur 3-Generationen-Familie. Sie sind ganz für die Kinder da und geben ihnen all das, was die ältere Generation geben kann: Zeit, Geduld, Interesse, Aufmerksamkeit, Verständnis und Lebenserfahrung. Sie erweitern damit den Erlebens- und Erfahrungsraum der Kinder in unersetzlicher Weise.

Die WunschOmas/Opas des Kinderschutzbundes treffen sich monatlich in den Räumen des Kinderschutzbundes zum Austausch über ihre Tätigkeit und zum Plaudern. Weiterlesen →

Sprachpaten / patinnen

Sprachpaten/Innen

Sprachpaten/Innen

Sprachpat/Innen unterstützen Kinder aus bildungsfernen Familien dabei, die Sprachkompetenz zu erwerben, die sie brauchen, um in unserer Gesellschaft Schritt halten zu können: im Bildungssystem und im sozialen Miteinander.

Die Pat/Innen treffen sich 1x pro Woche mit einer Kleinstgruppe von 2 – 4 GrundschülerInnen in der Schule zum gemeinsamen Spiel: Spiele, die die Kinder gezielt in Sprechsituationen hineinführen. Spielen macht Spaß, und hier muss jeder, der Spaß haben will, möglichst gut mit der Sprache umgehen können. Zugleich macht jedes Spiel klar, dass Regeln eingehalten werden müssen.

Die Tätigkeit erfordert keine Fachkenntnisse, wohl aber Freude am spielenden Umgang mit Kindern und die nötige Geduld, um sich auf die speziellen Schwierigkeiten dieser Kinder einzulassen.

Die regelmäßigen Sprachpatentreffen dienen dem Austausch und der begleitenden Fortbildung. Weiterlesen →

Kugelrund und Klitzeklein

Klitzeklein und Kugelrund

Kugelrund und Klitzeklein

Viele sehr junge Menschen stehen heute plötzlich vor der Aufgabe, einem Kind gerecht werden zu müssen. Dabei verläuft ihr eigenes  Leben meist noch nicht in sicheren Bahnen, die Persönlichkeit ist noch nicht gefestigt und oft fehlt auch eine stützende Familie.

Sie finden in diesem Projekt zuverlässigen Rückhalt, praktische Anleitung, fachliche wie menschliche Unterstützung sowie Austausch mit anderen jungen Eltern.

Die Gruppe trifft sich regelmäßig 1 x pro Woche, abwechselnd in den Räumen des Kinderschutzbundes und im Mütterzentrum Mütze in Rheinhausen. Neben dem menschlichen Miteinander dienen die Treffen auch der Fortbildung in allen Fragen, die den Umgang mit dem Kind betreffen. Weiterlesen →

Respekt für Dich und Mich

Respekt für Dich und Mich

Respekt für Dich und Mich

Bereits bei Grundschülern finden sich heute im Miteinander erschreckend viele Formen von Gewalt. Ein ausgebildeter Deeskalationstrainer erarbeitet in unseren Kooperationsschulen im Auftrag des Kinderschutzbundes mit SchülerInnen, wie man eine Gewaltspirale erkennen kann und welche Möglichkeiten es gibt, sie aufzuhalten. Der gewaltarme Umgang miteinander trägt für Schüler und Lehrer erheblich zu einer entspannteren Lernsituation bei. Aufgrund des hohen Finanzbedarfs ist der Einsatz des Deeskalationstrainers leider nicht kontinuierlich möglich. Weiterlesen →

heute MEINS – morgen DEINS
Kleiderläden

heute MEINS morgen DEINS

heute MEINS - morgen DEINS

Hier findet man: gut erhaltene gebrauchte Kleidung, Haushaltsartikel, Spiele und Bücher zu sehr günstigen Preisen, und immer auch ein offenes Ohr oder einen guten Rat bei unseren engagierten Kleiderladendamen. Spenden für den Verkauf werden gern entgegen genommen.

Kleiderladen Hochfeld:
neue Adresse: Johanniterstr. 120
47053 Duisburg
Tel: (0203) 6 48 34
Kleiderladen Marxloh:
Kaiser-Wilhelm-Str. 271
47169 Duisburg
Tel: (0203) 40 31 98

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Wir essen uns fit

Wir essen uns fit

Wir essen uns fit

Der Aktionstag zum Welternährungstag findet seit 4 Jahren statt und richtet sich an Kinder im letzten Kindergartenjahr und in Klassen 1 – 7. Sie können nach einem gemeinsamen gesunden Frühstück in vielen Aktionen rund um gesunde Ernährung und Bewegung Wissen erproben, neues erwerben und erfahren, wie viel Spaß Bewegung machen kann. Außerdem können sie ausprobieren, wie gut gesundes Essen schmecken kann. Weiterlesen →

FamilienOlympiade

FamilienOlympiade

FamilienOlympiade

Ein Samstag im Februar mit Sport und Spiel für die ganze Familie im Forum Duisburg, veranstaltet vom Kinderschutzbund Duisburg in Kooperation mit der Sportjugend Duisburg und der Duisburger Sporthilfe. Gemeinsam können Klein und Groß Kräfte und Geschicklichkeit erproben und Spaß finden im Team oder in Konkurrenz. Weiterlesen →

Aktionen auf Festen und Märkten

Aktionen auf Festen und Märkten

Aktionen auf Festen und Märkten

Bei Veranstaltungen unterschiedlicher Art, die auch von Eltern und Kindern besucht werden, ist der Kinderschutzbund mit einem Info- oder Spielstand vertreten. Auf diese Weise kann jeder, der interessiert ist, die Arbeit des Ortsverbandes kennen lernen und auf Wunsch nähere Informationen erhalten. Wir freuen uns über jede Einladung zu Festen in Kindergärten, Schulen oder Kirchengemeinden. Weiterlesen →

Außerschulische Förderung für Kinder von Alleinerziehenden – machen Sie mit!

Die Pluralisierung der Lebensformen hat bereits dazu geführt, dass die familiären Lebensbedingungen für Kinder sich tiefgreifend verändert haben: 19% der Familien sind heute Eineltern-Familien, d.h. das Kind/ die Kinder leben mit Mutter oder Vater in einem Haushalt ( Statistisches Bundesamt 2012, S.7)

“Alleinerziehend” ist zunächst eine statistische Kategorie. Die Lebensumstände können  sich je nach finanzieller Basis, sozialem Netzwerk und Persönlichkeit des/r Alleinerziehenden sehr unterscheiden. Ein Problem ist jedoch allen gemeinsam: Erwerbsarbeits-, Familienarbeits- und Kinderzeit so koordinieren zu können, dass das familiäre Miteinander sich nicht im Organisatorischen erschöpft.

Kinder brauchen Zeit, Zuwendung, Hin – schauen und Hin – hören und Zu – hören. Kinder, die nur noch mit einem Elternteil leben, müssen feststellen, dass dessen Zeit sich nicht mit den neuen Lebensumständen automatisch verdoppelt hat, im Gegenteil. Hinzu kommt, dass die Kontaktpflege und die erforderlichen Absprachen mit dem anderen Elternteil neue Zeiterfordernisse schaffen.

Wir wollen Kindern von Alleinerziehenden beim Kinderschutzbund einmal in der Woche einen Ort schaffen, an dem sie individuelle Unterstützung erhalten alle schulischen Aufgaben und Probleme betreffend. Sie sollen bei uns ein offenes Ohr finden für all ihre Fragen und Überlegungen. Sie sollen auf Menschen treffen, die verlässlich für sie da sind, wenn sie nicht weiter wissen.

Kein Kind kann seine Lebensumstände am Schultor abgeben. Lebensumstände und schulische Leistungserwartung treffen in der Person des Kindes zusammen und beeinflussen einander zwangsläufig. So wird es darum gehen, genau hinzuschauen, wo die Ursachen für Leistungsprobleme bei dem jeweiligen Kind liegen und individuell zugeschnitten zu helfen.

Alleinerziehende Mütter oder Väter sollen auf diesem Wege Unterstützung erfahren, denn Kinderschutzbund und Schule wollen eng mit Mutter/Vater zusammenarbeiten, um den Werdegang des Kindes im Blick zu behalten.

Wir freuen uns, wenn wir bei dieser Arbeit Unterstützung erhalten von Menschen, die Erfahrung im Umgang mit Kindern haben.

GT

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